Kinder atmen auf

Akupunktur


  ... als Teil der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM)


Die Akupunktur ist ein über 3000 Jahre altes Heilverfahren aus China, welches auch in unserem Kulturkreis immer mehr Verbreitung findet. Sie ist ein Teil der chinesischen Medizin, zu der auch andere Therapieformen wie Bewegungs- und Atemtherapie, Ernährungstherapie, Meditation und Kräutertherapie gehören. Ein wesentlicher Bestandteil der Akupunktur umfasst Rauchanwendungen mit getrocknetem Artemisia Vulgaris (Beifusskraut) oder so genannte Schröpfmassagen.


Anfang des 20. Jahrhunderts richtete sich aber sogar das Ursprungsland der Akupunktur, die Republik China in ihrer Medizin überwiegend westlich aus. Zeitweise waren Akupunktur und Kräuterkunde sogar verboten (zumindest theoretisch). Der Grund hierfür lag in den großen Erfolgen der westlichen Medizin, die sich in vielen Bereichen wie Infektiologie und Chirurgie als kraftvoller erwies.

Nach Gründung der Volksrepublik China durch Mao Tse Tung wurde die traditionelle chinesische Medizin, nicht zuletzt aus wirtschaftlichen Gründen, zur universitären Heilkunde erhoben und entsprechend gefördert. In China selbst sind 80% der Ärzte in westlicher Medizin ausgebildet und selbst dort sucht nur ein Drittel aller Patienten vorrangig TCM Krankenhäuser auf. Überwiegend handelt es sich dabei um funktionelle Störungen und chronische Schmerzen.

Das traditionelle Konzept der Akupunktur besagt, dass durch definierte Reize an der Körperoberfläche Vorgänge im Körperinneren gezielt beeinflusst werden können. In erster Linie wird dies erreicht durch die Stimulation des sogenannten Qi, einer funktionellen Kraft, die sich auf vorbestimmten Leitungsbahnen durch den Körper bewegt. Kommt es zu einem Stau dieses Flusses (Stagnation) wird der Mensch krank. Die Akupunktur kann dabei aus dem Verständnis der TCM heraus diese Stagnation auflösen und das Qi weiterbewegen.


Die klassische Körperakupunktur kennt 362 Punkte auf 14 Leitungsbahnen, die in ihrer Lage anatomisch exakt definiert sind. Häufig liegen diese Akupunkturpunkte an Nerven-Austrittstellen. Über die Ausschüttung eines körpereigenen Hormons, das dem Morphium ähnlich ist, scheint die Akupunktur in der Schmerztherapie zu wirken.

Ungefähr 30% der Menschen gelten auch in China, als Non-Responder, die keine Akupunktur Effekte spüren.

Kinder gelten als besonders sensibel für Akupunktur, so dass hier oftmals bereits Effekte durch das Aufkleben von kleinen Kügelchen auf die Haut oder durch Laser-Akupunktur (schmerzlose Stimulation mit Laserlicht) erzielt werden können.
Eine Besonderheit der chinesischen Medizin ist sicherlich, dass das Kleinkind und seine Mutter als Einheit gesehen werden. Das bedeutet, dass die Mutter zusammen mit dem Kind oder sogar stellvertretend für das Kind behandelt werden kann (an den Punkten, die der Krankheit des Kindes entsprechen).

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat die Heilwirkung der Akupunktur bei über 60 Krankheiten bestätigt!

Stellvertretend möchte ich die Wirkung bei den folgenden Krankheiten und Beschwerdebildern herausstellen:
Atemwegserkrankungen (Asthma, Allergien, Husten, Heuschnupfen und Infektanfälligkeit...)
Psychovegetative Störungen (Erschöpfung, Schlafstörungen, Stress, innere Unruhe, funktionelle Bauchschmerzen...)
Schmerzen (Rückenbeschwerden, Migräne, Gelenkschmerzen...)


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